Catégorie :Appels à communication
Date :du jeudi, 05 juillet 2012 au samedi, 07 juillet 2012
Date limite : vendredi, 23 décembre 2011
Lieu :Mainz (Allemagne)
Contact : lutsch..a..uni-mainz.de
Résumé :
Die Mainzer Stresemann-Gesellschaft lädt zusammen mit dem Lehrstuhl für Neueste Geschichte des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu einem wissenschaftlichen Workshop ein. In drei Panels thematisiert die Werkstatt die Geschichte der europäischen Verständigung und Integration, die in der Zwischenkriegszeit mühsam mit einer "europäischen Idee" (Gustav Stresemann) begann und nach 1945 konkrete Gestalt annahm - ein Prozess, der bis heute keinen Abschluss gefunden hat.
Détails :
Die Mainzer Stresemann-Gesellschaft lädt zusammen mit dem Lehrstuhl für Neueste Geschichte des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Juli 2012 zu einem wissenschaftlichen Workshop ein, der einen internationalen Teilnehmerkreis von Doktoranden und PostDocs anspricht.
In drei Panels thematisiert die Werkstatt die Geschichte der europäischen Verständigung und Integration, die in der Zwischenkriegszeit mühsam mit einer "europäischen Idee" (Gustav Stresemann) begann und nach 1945 konkrete Gestalt annahm - ein Prozess, der bis heute keinen Abschluss gefunden hat. Das aus einer Gemengelage aus vielfältigen nationalen Interessen und ideellen Zielvorstellungen entstandene 'Projekt Europa' wuchs dabei zu einem komplexen polyzentrischen System heran, das die Hülle der Nationalstaaten perforierte, aber nicht ersetzte. Die Frage der Finalität dieses 'Projekts Europa' blieb stets offen und politisch umstritten. Den Hintergrund der historischen Entwicklungen bildeten vielschichtige politische Konzepte von 'Europa', die seit der Zwischenkriegszeit stets in einem Spannungsverhältnis zum nationalstaatlichen Paradigma des europäischen Staatensystems standen und um politisch-visionäre Ordnungskonzepte wie beispielsweise "Abendland", "Mitteleuropa", "Westeuropa", "Europe puissance" oder "Europa als Wertegemeinschaft" etc. kreisten. Die Erörterung der Frage, welchen Paradigmen, Interessen und Zielen solche Konzepte von 'Europa' verpflichtet waren, wird im Zentrum der Stresemann-Werkstatt stehen.
Eingeladen sind Doktorandinnen und Doktoranden sowie PostDocs der Geschichtswissenschaft, der Sozialwissenschaften und der Rechtswissenschaft, die einen Tagungsbeitrag leisten wollen. Bitte senden Sie uns hierzu ein kurzes, thematisches Exposé ihres Beitrages (max. 25 Minuten) sowie einige Angaben zu Ihrer Person in einem (ebenso kurzen) Lebenslauf an lutsch@uni-mainz.de. Die Vorschläge werden gerne bis zum 23. Dezember 2011 empfangen. Auch die Möglichkeit, an der Veranstaltung lediglich als Diskutant teilzunehmen, ist in begrenztem Maße gegeben.
Andreas Lutsch M.A.
Johannes Gutenberg-Universität
Historisches Seminar - Neueste Geschichte
Jakob Welder-Weg 18 (Philosophicum)
55099 Mainz
lutsch@uni-mainz.de
Stresemann-Gesellschaft e.V.; Lehrstuhl Prof. Dr. Andreas Rödder, Neueste Geschichte, Historisches Seminar, Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
Ort: Mainz, Stresemann-Saal der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz